Wir stellen uns vor:

Wir sind eine Gemeinschaft von Menschen, die an Jesus Christus glauben. Durch ihn haben wir eine lebendige Beziehung zu Gott. Zu diesem Glauben haben wir durch eine ganz persönliche Entscheidung gefunden. Die Gemeinde, nach ihrer geistlichen Prägung eine Brüdergemeinde, dient der gegenseitigen Ermutigung und Stärkung im Glauben. Ihre Arbeit tragen wir entsprechend unseren gottgegebenen Mitteln und Fähigkeiten mit.

Was sind Brüdergemeinden?

Die Brüderbewegung, in Deutschland um 1850 entstanden, ist ein Zweig der großen Erweckungs- und Gemeinschaftsbewegung, die auf den reformatorischen Durchbruch biblischen Christusglaubens im 16. Jahrhundert zurückgeht. Das Anliegen war, die Gemeinde wieder als Gemeinschaft christusgläubiger und wiedergeborener Menschen zu verstehen.

Heute gibt es Brüdergemeinden im gesamten Bundesgebiet und in vielen Ländern der Erde. In einigen Ländern sind die Brüdergemeinden eine starke, teilweise sogar die stärkste evangelikale Gemeindegruppe, wie z. B. in Spanien, Italien, Rumänien, in Argentinien, Neuseeland und in Teilen Westafrikas und Südindiens.

Die Bezeichnung „Brüdergemeinde“ geht auf die Aussprüche Jesu zurück „Denn einer (Christus) ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder“ (Mt. 23, 8.10). Unser Miteinander und die Leitung der Gemeinde durch die Ältesten basieren daher auf Brüderlichkeit. Eine hierarchische Amtsstruktur der Brüdergemeinden gibt es nicht und in der Regel auch keinen hauptamtlichen Pastor.

Was wir glauben

Gott hat die Welt geschaffen und liebt jeden Einzelnen. Doch menschliche Verfehlungen trennen jeden Menschen von Gott. Trotzdem ist ihm jeder Mensch wichtig. Deshalb hat er seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, auf die Erde geschickt. Schuldlos wurde er hingerichtet und hat damit stellvertretend die Schuld der Welt auf sich genommen. Jetzt wird jedem, der an ihn glaubt, seine Sünde vergeben.
Ebenso wie Jesus Christus auferstanden ist, wird jedem Glaubenden ewiges Leben geschenkt. Gottes Heiliger Geist ist bei uns und hilft uns im Alltag. So sehen wir der Zukunft mit frohem Mut entgegen und freuen uns auf Jesu Wiederkunft.

Gemeinde nach der Bibel

Wir bekennen uns zur göttlichen Eingebung der ganzen Bibel. Wir erkennen ihre Zuverlässigkeit und Autorität in allen Aussagen an. Die Bibel ist die verbindliche Grundlage für unseren Glauben. Die biblische Lehre betrifft das Leben in der Gemeinde genauso wie das private Leben.
Jeder, der Jesus Christus als seinen persönlichen Herrn anerkennt und sein Leben nach den Maßstäben des neuen Testamentes ausrichtet, kann Mitglied dieser Gemeinde werden.
Die Mitgliedschaft setzt in aller Regel außerdem voraus, dass die Glaubensentscheidung für Jesus Christus in der “Glaubenstaufe” bezeugt wurde. Die Taufe als Säugling kann nach unserem Verständnis nicht als Bekenntnis des Glaubens gesehen werden, um das es in der Taufe nach dem Neuen Testament geht.

Das Leben in der Gemeinde

Wir pflegen untereinander familiäre Beziehungen und treffen uns zum Beten, um Gott zu loben, sein Wort zu hören und das Abendmahl zu feiern. In kleinen Gruppen und Kreisen werden Kontakte vertieft und jeder Einzelne in seinem Glauben gestärkt. In unseren Veranstaltungen wollen wir Antworten auf aktuelle ethische Fragen geben und anderen Menschen den Weg zu einem persönlichen Glauben zeigen.

Kontakte mit anderen Christen

Wir als eine örtliche Gemeinde sind nur ein ganz kleiner Teil der weltweiten Gemeinde Christi. Wir grenzen uns nicht durch sektenhafte Enge oder Sonderlehren ab. Im Gegenteil, wir pflegen Gemeinschaft mit anderen gläubigen Christen, Gemeinden und Gemeinschaften innerhalb und außerhalb der Evangelischen Allianz (EAD). Überörtlich sind wir daneben eingebunden in die Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden (AGB) und in den Bund Evangelisch- Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland (BEFG), Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR).

Mission

” Geht in die ganze Welt und verkündigt der ganzen Menschheit das Evangelium!” (Markus 16,15)

Über das persönliche Engagement aller Mitglieder hinaus, im Alltag Jesus Christus zu bezeugen, unterstützen wir die Verbreitung des Evangeliums und die Diakonie in anderen Ländern. Es bestehen  gute Kontakte zum Forum Wiedenest (MBW). In Zusammenarbeit mit Wiedenest sind in der Vergangenheit  mehrere Missionare betreut worden.

Wer bezahlt das?

Wir erheben weder Kirchensteuern noch legen wir Gemeindebeiträge fest. Freunde und Gemeindeglieder finanzieren alle Ausgaben der Gemeinde durch freiwillige Spenden. Für viele ist hierfür der so genannte Zehnte aus dem Alten Testament ein Anhaltspunkt.

Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden

Der Bund Evangelisch- Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) ist ein Gemeindebund von (überwiegend) Baptistengemeinden und Brüdergemeinden. Er besitzt die Rechtsfähigkeit einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Die ihm angehörenden Brüdergemeinden sind in der Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden  (AGB) zusammengefasst.
Jede Mitgliedsgemeinde ordnet und verwaltet ihre eigenen Angelegenheiten selbständig. Der Bund fördert die Gemeindearbeit und übernimmt überörtliche Aufgaben.

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